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Casanova
wurde Barbara Schett wie schon im Vorjahr in Wimbledon zum Schicksal.
Die 17-jährige Schweizerin Myriam Casanova warf am Dienstag in der ersten Runde
der mit 585.000 Dollar dotierten Tennis Open von Paris im Stade
Pierre-de-Coubertin die Österreicherin aus dem Bewerb und erkämpfte sich damit
ein Duell mit der Grand Slam-Seriensiegerin Serena Williams (USA).
Wie schon im Vorjahr in Runde zwei der All England Meisterschaften blieb die
junge Eidgenossin, die sich seit damals von Rang 180 auf Platz 53 der
Weltrangliste verbessert hat, auch diesmal in drei Sätzen erfolgreich.
Nach verlorenem ersten Satz in 1:57 Stunden mit 4:6,7:5,6:3, wobei sie zwei
Matchbälle abwehrte.
Schett schon wieder früh ausgeschieden
Damit ist Schett, die sich nach dem enttäuschenden Jahr 2002 für heuer viel
vorgenommen und einen neuen Anlauf zu alten Höhen hatte nehmen wollen, auch in
ihrem vierten Saison-Turnier vorzeitig ausgeschieden.
Auf der Gold Coast (AUS) war nach Siegen gegen die Kroatin Jelena Kostanic und
gegen die Belgierin Els Callens im Viertelfinale gegen die Französin Nathalie
Dechy Schluss.
In Hobart scheiterte die 26-Jährige nach dem Erstrundensieg gegen die
Australierin Tiffany Welford an der Japanerin Shinobu Asagoe. Bei den Australian
Open in Melbourne musste sich die aktuelle 42. der Weltrangliste in Runde eins
der Südafrikanerin Amanda Coetzer geschlagen geben.
Kein "Trainereffekt" bei Babsi
Barbara Schett hatte sich nach den Australian Open von ihrem Trainer Gerald
Mandl getrennt. Vorläufig trainiert sie mit dem Tiroler Stefan Lochbihler.
Der wenigstens im Fußball so oft gerühmte "Trainereffekt" trat zumindest in
Paris noch nicht ein. Vor allem aber dürfte sie trotz Unterstützung einer
Sportpsychologin mental noch nicht stärker geworden sein, wie zwei vergebene
Matchbälle im zweiten Satz beim Stand von 5:4 zeigen.
Auch Schetts Doppelpartnerin schon out
Ausgeschieden ist am Dienstag auch die Schweizerin Patty Schnyder (3:6,3:6 gegen
die Slowenin Tina Pisnik), bekanntlich Doppelpartnerin der Österreicherin.
Im Doppel läuft es für Schett heuer bisher recht gut, auch in Paris steht sie
schon in Runde zwei.
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