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Schett stinksauer
Stinksauer war hingegen Schett, die wieder einmal die Umstände für ihre mäßige
Leistung mitverantwortlich machte. Stundenlanges Warten wegen des Regens,
Verlegung der Partie auf den letzten Außenplatz, dazu Wind.
"Ich bin schon müde auf die Anlage gekommen", so Schett. Zwar gelang ihr
trotzdem ein Traumstart mit 5:0-Führung, dann aber ging es gegen die kleine
Dauerläuferin aus Deutschland ständig bergab.
"Hätte gewinnen müssen"
"Bei Wind bekomme ich die Eisenhand. Ich habe den Ball nicht gespürt und mich im
ganzen Match nicht wohl gefühlt", sagte Schett nach dem Match.
"Trotzdem hätte ich gewinnen müssen, deshalb bin ich total enttäuscht, denn ich
habe hier wirklich mehr erwartet."
Verpasst hat sie zumindest ein Drittrunden-Match im Ashe-Stadion gegen Venus
Williams. "Das ärgert mich besonders", so Schett.
Trainer Gerald Mandl sah es anders. "Der Wind darf keine Ausrede sein. Barbara
hatte einfach keine taktische Linie."
Schett auf Hawaii
Während Schwartz in Leipzig auf die WTA-Tour zurück kehrt, spielt Schett vorher
noch das Turnier auf Hawaii und legt danach eine Exhibition auf den Bermudas ein,
ehe es in Moskau weiter geht.
Die Grand-Slam-Bilanz liest sich mit einer dritten Runde (Australien) eher
bescheiden. "Das war sicherlich nicht optimal. Aber in Summe geht es aufwärts.
Deshalb muss ich das Positive mitnehmen und darf mich nicht wieder in ein Loch
reißen lassen", so Schett.
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