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Schett wieder zurück in alter Stärke


Schett wieder zurück zu alter Form

Die Innsbruckerin ist spätestens seit dem Viertelfinale von Montreal wieder bei Spiellaune und lässt das auch im Match erkennen. Sie bewegt sich besser, serviert vor allem viel stärker. Ein Ergebnis intensiver Arbeit mit Coach Gerald Mandl.
 
"Ich habe durch harte Arbeit wieder zurückgefunden und mich nie beirren lassen. Jenen, die mich als faul kritisiert haben, möchte ich sogar danken. Die Kritiker waren eher Motivation für mich", sagte die ehemalige Nummer sieben der Welt.

Schett: "Wollte nie ein Kurnikowa-Image"

Die Innsbruckerin hat freilich auch erkannt, dass ihr versuchter Image-Wandel zur Sex-Ikone ebenso nicht förderlich war für ihr Tennis wie ihre private Situation, die zuletzt von einigen Kurzzeit-Beziehungen mit ebenfalls im Rampenlicht stehenden Männern geprägt war.

"Nach der Trennung von Thomas (Prerovsky, Anm.) hat sich sicher viel geändert. Aber ich wollte nie ein Kurnikowa-Image. Das ist einfach ausgeartet und mir war nicht klar, in was ich da hinein gerate. Es war mir jedenfalls eine Lehre, so etwas mache ich nie mehr wieder", sagte Schett.

Schett plant noch drei, vier Jahre zu spielen

In Summe ist sie aber durchaus dankbar für die Erfahrungen der vergangenen Jahre. "So etwas musst du offenbar erleben, sonst glaubst du es nicht."

Heute ist ihr endgültig klar: "Für das Tennis musst du dementsprechend leben und professionell sein. Ich bin 26 und meine Tennis-Jahre sind irgendwie auch schon gezählt. Drei, vier Jahre werde ich noch spielen und bis dahin versuchen, alles zu geben."

 

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