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Barbara Schett hat die vermeintliche Pflichtaufgabe in der ersten Runde der
French Open am Montag alles andere als souverän gelöst.
Die 26-jährige Tirolerin, in Roland Garros als Nummer 16 gesetzt, rang die
Deutsche Marlene Weingärtner nach einem schwachen zweiten Satz und mehreren
Regenunterbrechungen mit 6:2,2:6,6:0 nieder.
Schett, die in den beiden Vorjahren hier jeweils im Achtelfinale gestanden ist,
trifft nun in der zweiten Runde am Mittwoch auf die starke US-Amerikaner Chanda
Rubin.
Schett wie Tag und Nacht
Babsi präsentierte sich auf Court 2 noch nicht in Höchstform, sondern eher ein
bisschen wie Tag und Nacht.
"Im ersten Satz war es ganz gut, doch dann habe ich die Konzentration
verloren und mich auch nicht gut bewegt. Bei 0:4 habe ich begonnen, mich auf den
dritten Satz einzustellen", meinte die Weltranglisten-19. zu ihrem
Erstauftritt. Allerdings habe sie nie Angst gehabt, das Match noch zu verlieren,
versicherte sie.
Nächste
Gegnerin: Chanda Rubin
Ihre nächste Gegnerin ist wie erwartet Chanda Rubin, die in der ersten Runde
nur drei Games abgab. Rubin hat zuletzt einen starken Formanstieg gezeigt und
dies vergangene Woche mit dem Finaleinzug in Madrid auch in Resultaten
untermauert.
Die Afro-Amerikanerin, deren größte Erfolge ein Semifinale bei den Australian
Open (1996) sowie zwei Mal ein Viertelfinale in Roland Garros (1995 und 2000)
sind, gilt nicht gerade als Lieblings-Gegnerin von Schett.
Sie wird ein großer Prüfstein für den angestrebten Achtelfinalplatz der
Innsbruckerin. "Gegen sie spiele ich nicht so gerne", meinte Schett
schon beim Blick auf den Raster. "Für mich eine sehr gefährliche
Spielerin, das wird ein knallhartes Duell."
Das Head-to-head mit Rubin ist ausgeglichen
Das bisher letzte hat im Vorjahr Schett in San Diego mit 7:6,6:4 für sich
entschieden und damit im direkten Vergleich auf 2:2-Siege gestellt.
"Sie ist auch eine ehemalige Top-Ten-Spielerin und sehr routiniert. Ich
muss mich sicher steigern und das ganze Match konzentriert bleiben", gibt
sich Schett selbst vor.
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