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Die Auftaktrunde hat Österreichs Nummer Eins
bei den Damen Barbara Schett bei den US Open am Montag erfolgreich überstanden.
Im "Stallduell" mit ihrer Trainingspartnerin Janette Husarova aus der Slowakei
setzte sich die Tirolerin nach einer nicht unbedingt überzeugenden Leistung mit
7:6 und 7:5 durch.
Am Mittwoch wird sich die 27-jährige Innsbruckerin gegen die als Nummer 14
gesetzte Weltranglisten-16. Amanda Coetzer aber steigern müssen.
Mit der Südafrikanerin hat Schett noch mehrere Rechnungen offen, liegt sie im
Head-to-Head doch mit 2:4 zurück. Die vergangenen beiden Duelle waren jeweils
bei den Australian Open (2002 und 2003), beide verlor die Tirolerin in zwei
Sätzen.
Schett macht sich Gedanken um die Zukunft
"Ich muss und werde auch sicher besser spielen. Gegen Janette war das eine
besondere Situation, es ist immer schwierig gegen eine Freundin zu spielen",
meinte Schett.
Gegen Coetzer müsse sie aggressiv spielen, auch bei ihren bisherigen zwei Siegen
über die quirlige, kleine "Gummiwand" sei das das richtige Rezept gewesen.
Unabhängig vom Ausgang des Spiels machte sich die mittlerweile 27-jährige
Innsbruckerin, die auf Platz 69 im Ranking abgerutscht ist, auch Gedanken über
die Zukunft.
Schett will wieder unter die Top 50
"Ich möchte das Jahr so gut wie möglich zu Ende bringen. Im nächsten Jahr habe
ich dann bis zum Beginn der Sandplatzsaison kaum Punkte zu verteidigen", erklärt
Schett. Ihr erstes Ziel ist die Rückkehr in die Top 50, Gedanken an einen
Rücktritt gibt es nicht.
"Ich möchte das nächste Jahr auf alle Fälle noch spielen", stellt sie klar. Die
Olympischen Spiele sind ebenso ein Ziel wie auch eine Rückkehr nach Flushing
Meadows. "Ich habe nur keine Lust mehr, auf kleinen Turnieren zu spielen. So
lange das Ranking stimmt und ich Freude am Tennis habe, mache ich weiter."
Auf der Suche nach einem neuen Trainer
Ändern wird sie allerdings mit Jahresende ihr Umfeld. Die Zusammenarbeit mit
Raul Ranzinger, der ja auch Husarova coacht, befriedigt sie nicht wirklich.
Bei terminlichen Kollisionen (wenn Husarova zeitgleich spielte) musste sie des
Öfteren einige Zeit ohne Coach auskommen und auch bei der Planung ist man nun
einmal nicht so frei.
"Und ich bin es eben von klein auf gewöhnt, dass ich mit meinem Coach
Blickkontakt habe." Schett strebt diesbezüglich eine österreichische Lösung an.
Doch zunächst gilt ihr Hauptaugenmerk den US Open, wo sie auch im Doppel (mit
Patty Schnyder) und voraussichtlich im Mixed (mit Joshua Eagle) antreten will.
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Singles
1R beat Janette Husarova 7-6 7-5
2R lost Amanda Coetzer 6-3 5-7 2-6
Doubles with Schnyder
1R beat Pratt/Rittner
6-1 3-6 6-0
2R lost Huber/Maleeva 7-5 2-6 2-6
Photos
US Open 2003 gallery
Articles
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Schett
gewinnt mit Mühe
Nerven spielen Tirolerin einmal mehr einen Streich
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