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Nach nur vier Tagen ist Österreich bei den
117. All England-Championships in Wimbledon im Einzel nicht mehr vertreten. Als
Letzte verlor am Donnerstag Barbara Schett ihr Zweitrundenspiel gegen die
Spanierin Conchita Martinez nach einer schwachen Leistung glatt mit 2:6,4:6.
Damit ist Österreich in Wimbledon nur noch in den Doppelbewerben vertreten.
Schett kam nach ihrem klaren Sieg in Runde
eins gegen die routinierte Martinez über eine Durchschnittsleistung nicht hinaus
und war deshalb gegen das raffinierte Spiel der Wimbledon-Siegerin von 1994
chancenlos. Die Tirolerin geriet gegen die als Nummer 18 gesetzte Martinez
schnell mit 0:3 in Rückstand, kam dann zwar auf 2:3 heran, machte in der Folge
aber im ersten Satz kein Game mehr.
Die einzige Chance ergab sich für die Tirolerin am Beginn des zweiten Satzes,
als sie bei einer 1:0-Führung einen Breakball hatte. Martinez wehrte diesen aber
ab und nahm postwendend der Österreicherin den Aufschlag zum 2:1 zu null ab. Das
war die Vorentscheidung, nach 1:10 Stunden verwertete Martinez ihren vierten
Matchball zum Sieg.
"Ich bin einfach mit ihrem Aufschlag nicht zurecht gekommen. Natürlich bin ich
enttäuscht, weil ich mir einiges ausgerechnet habe. Aber ich habe auch nicht
wirklich gut gespielt, habe viel zu viele Fehler gemacht", kommentierte Schett
ihre Niederlage. Kurz danach schied Schett auch im Doppel aus. Damit gönnt sie
sich nun eine Pause und greift erst beim Fed Cup wieder zum Schläger. |

Singles
1R beat Marta Marrero 6-1 6-2
2R lost Conchita
Martinez 2-6 4-6
Doubles with Schnyder
1R lost Crook/Hawkins 3-6 6-1 6-2
Photos
Wimbledon 2003 gallery
Articles
Babsi
Schett überlässt Spanierin Marrero nur drei Games
"Ihr Wimbledon-Sieg zählt nicht mehr. War eine andere
Zeit" |