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Österreichs Tennis hat zwei Vertreter in der
zweiten Runde der French Open 2003.
Nach Stefan Koubek schaffte am Montag auch Barbara Schett in Paris mit einem
allerdings mühevollen 4:6,6:4,6:0-Sieg über die Japanerin Akiko Morigami zum
Auftakt einen Sieg.
Die Tirolerin trifft in Runde zwei auf die Argentinierin Clarisa Fernandez, die
im Vorjahr bei diesem Grand-Slam-Turnier erst im Halbfinale an Venus Williams
gescheitert war.
Ausgeschieden sind Jürgen Melzer und Patricia Wartusch.
Babsi Schett mit Problemen zu Beginn
Schett hatte gegen die Nummer 88 der Welt anfangs unerwartet viel Mühe. Im
ersten Satz lag die Innsbruckerin schnell 0:4 zurück und auch im zweiten Satz
tat sich Schett gegen die laufstarke Japanerin lange sehr schwer.
Erst bei 4:6,0:3 erwachte der Kampfgeist der Österreicherin. Sie schaffte das
Rebreak zum 4:4 und gab danach kein Spiel mehr ab.
Den letzten Satz gewann sie dann im Blitztempo, trotzdem dauerte die Partie 1:47
Stunden.
"Ich habe wieder viel Spaß auf dem Platz"
"Ich habe mir am Beginn so schwer getan, weil ich sie überhaupt nicht kannte und
ihre Fehler erst heraus filtern musste", erklärte Schett ihre problematische
Anfangsphase.
Trotzdem habe sie nie daran gedacht, das Match verlieren zu können und im
dritten Satz sei sie auch mit ihrem Spiel sehr zufrieden gewesen.
"Das ist die Folge des Selbstvertrauens das ich mir mit den Siegen der
vergangenen Woche geholt habe. Ohne die wäre es sicher viel schwerer geworden",
gestand die Tirolerin.
"So ein Match umzudrehen, ist natürlich eine Riesen-Genugtuung." Überhaupt mache
es ihr derzeit auf dem Tennisplatz wieder sehr viel Spaß, deshalb auch die lange
nicht mehr gesehenen Kämpferqualitäten.
"Das ist die neue alte Schett", scherzte die Innsbruckerin.
Schetts nächste Gegnerin wirft Mary Pierce aus dem Bewerb
In Runde zwei wartet nun erneut eine gefährliche Gegnerin. Fernandez ist im
Vorjahr in Paris bis ins Halbfinale gekommen, am Montag machte sie mit
Lokalmatadorin Mary Pierce kurzen Prozess und siegte 6:2,6:3.
Vom klaren Sieg ihrer Zweitrundengegnerin Fernandez gegen Pierce zeigte sich
Schett überrascht. Die Chancen gegen die Argentinierin bezeichnete Schett mit "fünfzig
zu fünfzig und leichten Vorteilen für mich wegen des Sieges in der Vorwoche."
Schett besiegte Fernandez in der Vorwoche in Madrid
Im Gegensatz zu Morigami kennt sie die Südamerikanerin ja ganz genau. "Ich weiß
jetzt schon, wie ich es gegen sie anlegen werde, nämlich über die Rückhand.
Deshalb rechne ich mir einiges aus."
Allerdings darf sich Schett auf ein nicht lange zurück liegendes Erfolgserlebnis
berufen. Erst vergangene Woche hat sie ihrerseits Fernandez im Viertelfinale des
WTA-Turniers in Madrid mit 6:2,6:3 ebenso glatt besiegt. |

Singles
1R beat Akiko Morigami 4-6 6-4 6-0
2R beat Clarisa Fernandez 6-4 5-7 6-1
3R lost Serena Williams 0-6 0-6
Doubles with Husarova
1R beat Beltrame/Pin 6-2 6-3
2R beat Barclay/McQuillan 6-2 7-5
3R beat Dokic/Petrova 7-6 6-4
QF lost Ruano-Pascual/Suarez
1-6 3-6
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French
Open: Schett in Runde drei Jetzt wartet Serena Williams
Schett
unterliegt Serena Williams klar 0:6 und 0:6
'Like playing a man' as Serena bludgeons Schett to
reach last 16
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