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"Ihr Wimbledon-Sieg zählt nicht mehr. War eine andere Zeit"
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Zwei Tage nach ihrem Erstrunden-Blitzsieg über Marta Marrero bekommt es Barbara Schett auch in der zweiten Wimbledon-Runde mit einer Spanierin zu tun.

Conchita Martinez ist mit ihren 31 Jahren aber ein anderes Kaliber als die um elf Jahre jüngere Marrero. 32 Turniersiege, darunter 1994 der Sieg in Wimbledon, sagen alles.

Schett zeigt trotzdem keine Angst: "Sie ist keine Spielerin, die mich vom Platz schießen kann."

"Damit sollte man nie spekulieren"

In der Tat muss Martinez längst dem Alter Tribut zollen, es zwickt und zwackt, allein bei ihrem mühsamen Erstrundensieg musste die Dame aus Barcelona mehrmals ärztlich behandelt werden.

"Aber damit sollte man nie spekulieren", warnte Schett davor, deshalb die erfahrene Gegnerin auf die leichte Schulter zu nehmen.

"Natürlich rechnet man sich mehr Chancen aus, wenn man von einer Verletzung hört. Aber auf dem Platz sollten solche Gedanken wieder weg sein."

Erste Begegnung auf Rasen

Schett gegen Martzinez, das hat es schon mehrmals gegeben. Auf Rasen ist es aber die erste Begegnung.

"Ich werde ein ähnlich starkes Service brauchen wie in der ersten Runde", weiß Schett.

Dass ihre routinierte Gegnerin 1994 der großen Martina Navratilova den zehnten Wimbledon-Sieg vermasselt hatte, dürfe ebenso keine Rolle spielen wie die Verletzung. "Ihr Wimbledon-Sieg zählt nicht mehr. Das war eine andere Zeit."


Singles
1R beat Marta Marrero 6-1 6-2
2R lost Conchita Martinez 2-6 4-6


Doubles with Schnyder
1R lost Crook/Hawkins 3-6 6-1 6-2

Photos

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