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Die Tirolerin Barbara Schett ist am Dienstag beim Grand Slam in Wimbledon
souverän in Runde zwei eingezogen.
Die 26-Jährige setzte sich gegen Cara Black aus Simbabwe 6:2,6:2 durch und
trifft in Runde zwei auf die Schweizerin Myriam Casanova, die sich gegen die
Slowakin Henrieta Nagyova überraschend 7:5,6:4 durchsetzte.
Es war Österreichs erster Erfolg bei diesem Turnier, nachdem am Montag Markus
Hipfl, Jürgen Melzer und Barbara Schwartz verloren hatten. Noch am Dienstag
spielten Julian Knowle und Stefan Koubek.
Überzeugende Leistung von Schett
Mit ihrer Leistung durfte Schett zufrieden sein, ist doch Black eine gute
Rasenspielerin. "Neben meinem Sieg gegen Schiavone in Berlin war das mein
bestes Match seit langem", freute sich die Tirolerin.
Gegen
die Italienerin hatte sie Anfang Mai gewonnen, seither lief es nicht ganz rund.
Ihre lädierte Achillessehne hatte die als Nummer 29 gesetzte Innsbruckerin zwar
verbunden, die Verletzung bereitete aber keine echten Schmerzen.
Casanova nur auf Platz 180 der Weltrangliste
Über Casanova weiß Schett nicht sehr viel, nur dass sie 17-jährig und eine
Draufgängerin ist.
"Sie wird sicher auf alle Bälle drauf hauen, Nagyova wäre mir doch lieber
gewesen", zeigt Schett Respekt vor der Eidgenossin.
Casanova spielte heuer im April in Budapest erstmals auf der WTA-Tour und kam da
gleich ins Finale, in der Weltrangliste ist sie derzeit die Nummer 180.
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