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Barbara Schett hat in der Woche vor den
French-Open in Paris wieder zu guter Form gefunden.
Die Innsbruckerin zog am Donnerstag mit einem 6:2,6:3-Sieg gegen die als Nummer
vier gesetzte Argentinier Clarisa Fernandez in das Halbfinale des mit 170.000
Dollar dotierten Sandplatz-Turniers von Madrid ein.
Freuen dürfen sich damit auch die Veranstalter des in der Woche nach dem
Grand-Slam-Turnier in Wien angesetzten Wien-Energie-Grand-Prix. Auch Fernandez
wird auf der Hohen Warte dabei sein.
Kurz vor Rückkehr unter die WTA-Top-50
Es ist 27 Monate her, dass Schett zuletzt in einem WTA-Halbfinale gestanden war.
Die Durststrecke begann im Februar 2001, nachdem sie in der Runde der letzten
Vier Martina Hingis unterlegen war.
"Ich konnte mein Konzept, das ich mir für das Match gegen Fernandez zurecht
gelegt hatte, voll umsetzen.
Zudem ist Fernandez mit meinem präzisen Service nicht zurecht gekommen",
analysierte Schett ihren Sieg über die aktuelle Nummer 28 der Weltrangliste,
womit sie kurz vor der Rückkehr unter die WTA-Top-50 steht.
Wenn das Selbstvertrauen stimmt...
Die Erklärung für ihren derzeitigen Erfolgslauf hat die 27-Jährige auch gleich
parat, es ist das Selbstvertrauen.
"Wenn das bei mir stimmt, ist alles möglich. Dann bin ich ruhiger im Kopf, am
Platz weniger nervös und spiele konzentriert Punkt für Punkt herunter."
Ist sie aber wie in den ersten Monaten des Jahres verunsichert, kann Österreichs
Nummer eins in den entscheidenden Phasen nichts mehr zusetzen.
Halbfinal-Gegnerin ist am Samstag die Spanierin Maria Sanchez Lorenzo oder die
die Schweizerin Emmanuelle Gagliardi.
"Es wäre an der Zeit, wieder ein Endspiel zu erreichen"
"Es wäre an der Zeit, wieder einmal ein Endspiel zu erreichen. In Paris wird
dann viel von der Auslosung abhängen."
In Roland Garros wird Österreich mit Schett, Patricia Wartusch sowie Stefan
Koubek und Jürgen Melzer vier Teilnehmer stellen, da alle ÖTV-Qualifikanten
gescheitert sind.
Am Donnerstag erwischte es auch Evelyn Fauth, die in der zweiten Runde der als
Nummer zwei gesetzten Italienern Maria Elena Camerin mit 6:3,2:6,1:6 unterlag.
Die 26-Jährige verpasste somit ihren zweiten Grand Slam-Hauptbewerb nach den US
Open 2001.
Babsi Schett denkt schon an das Wien Event
Schett denkt auch schon an das Wiener Event: "Zuletzt habe ich zwei Mal das
Viertelfinale erreicht. Ich werde alles daran setzen, um diesmal besser
abzuschneiden."
Von den Wien-Starterinnen schafften es in Madrid außer Schett und Fernandez
übrigens auch Iroda Tuljaganowa, Paola Suarez in Viertelfinale, in Straßburg
kamen Wera Zwonarewa, Maja Matevzic und Ashley Harkleroad so weit. |

Singles
1R beat Rita Grande 6-3 6-2
2R beat Klara Koukalova 6-2 2-6 6-4
QF beat Clarisa Fernandez 6-2 6-3
SF lost Maria Sanchez Lorenzo
1-6 3-6
Doubles with Wartusch
1R beat Sanchez-Lorenzo/Andres
3-6 6-3 6-2
QF lost Fernandez/Pratt 3-6 4-6
Photos
Madrid 2003 gallery |