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Schett optimistisch: "Achtelfinale ist auf alle Fälle drin"
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Barbara Schett hat kein gutes Jahr hinter sich und auch die ersten beiden Turniere 2004 an der Gold Coast und in Hobart endeten mit Erstrunden-Niederlagen.

Doch die Tirolerin, die am 10. März auch schon 28 Jahre alt wird, hat nach ihrem hart erkämpften Auftaktsieg bei den Australian Open in Melbourne neues Selbstvertrauen getankt.

Und dank einer für eine Ungesetzte ausgezeichneten Auslosung könnte sie sogar bis ins Achtelfinale vorstoßen.

Zunächst wartete aber am Mittwoch (1. Match ab 00.00 Uhr MEZ) die italienische Qualifikantin Mara Santangelo.

"Ich kenne sie überhaupt nicht"

"Ich kenne sie überhaupt nicht", meinte Schett, deren Trainer Gerald Mandl nach seiner Beobachtung von einem ganz guten Aufschlag und einer guten Vorhand berichtete. Aber Schett war trotz ihres Rückfalls auf Platz 87 gegen die 21-jährige Nummer 129 Favoritin.

Und auch im Falle eines Sieges hätte sie gute Chancen: In der dritten Runde träfe sie auf die Siegerin aus Eleni Daniilidou (GRE-19) gegen Cara Black (ZIM).

Schett hat fünf Kilo abgenommen

"Das Achtelfinale ist auf alle Fälle drin", sagte Schett, der es nach einer intensiven Saisonvorbereitung nun nur noch am nötigen Selbstvertrauen fehlt.

"Wir haben sehr viel Kondition gemacht. Ich habe fünf kg abgenommen und gemerkt, dass ich viel Ballast mit mir herumgeschleppt habe. Jetzt bewege ich mich viel besser auf dem Platz", gestand Schett Dienstagabend (Ortszeit) gegenüber der APA.

Mit Coach Mandl habe sie auch viel an ihrem Aufschlag trainiert und viele Sparringpartner gehabt.

Zuletzt hatte Schett viel Pech

Bei den ersten Auftritten habe sie auch etwas Pech gehabt: Nach erfolgreicher Qualifikation an der Gold Coast gegen die als Nummer drei gesetzte Wera Zwonarewa führte sie im zweiten Satz 4:1.

Gegen Maria Vento-Kabchi (VEN) lag sie im dritten Satz 5:3 voran und verlor noch 5:7. Umso wichtiger war der Sieg über Clarisa Fernandez in Runde eins, als Schett im dritten Set schon 0:3 zurück gelegen war.

Schett will Chance in Melbourne unbedingt nützen

Schett wollte die Chance in Melbourne natürlich auch aus Ranglisten technischen Gründen gerne nützen: Im Vorjahr hat sie hier in Runde eins verloren, ein möglicher Achtelfinal-Einzug (dort käme es voraussichtlich zum Duell mit der topgesetzten Justine Henin-Hardenne) brächte ihr viele Punkte und endlich wieder einen Aufwärtstrend.

Spekulationen, wonach die Tirolerin bald aus den Top 100 fallen und die WTA-Rangliste erstmals seit den 70-er Jahren ohne ÖTV-Spielerin in diesem Kreis sein könnte, wies Schett aber auch unabhängig vom Melbourne-Ausgang zurück.

"Daran denke ich nicht und es wird auch nicht passieren. Ich habe in den nächsten drei Monaten keine Punkte zu verteidigen."

Auch im Doppel und Mixed ist Schett mit dabei

Neben dem Einzel spielt Schett im ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres auch Doppel, in dem sie an der Seite von Patty Schnyder als Nummer 15 gesetzt ist und ebenfalls am Mittwoch (3. Match nach 00:00 Uhr MEZ) im Einsatz war.

Außerdem ist ein Mixed-Einsatz mit Joshua Eagle (AUS) geplant. Nach Melbourne will Schett übrigens in Paris Qualifikation spielen, gleiches eventuell auch in Antwerpen, ehe sie Europa mit Trips nach Doha, Dubai, Indian Wells und Miami wieder verlässt.


Singles
1R beat Clarisa Fernandez 4-6 6-3 6-4
2R lost Mara Santangelo 6-7 6-0 3-6

Doubles with Patty Schnyder
1R beat Cargill/Harkleroad 6-3 7-6
2R lost Ani/Prusova 3-6 2-6

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