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Fed-Cup: 2:0 für Östereich
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Österreichs Fed-Cup-Damen führen in der Weltgruppen-Relegation in Neudörfl gegen Kanada mit 2:0 und haben damit für die abschließenden zwei Einzel und das Doppel am Sonntag drei Matchbälle. Patricia Wartusch brachte das ÖTV-Team am Samstag vor 1.000 Zuschauern mit einem 6:3,6:7 (3),6:2-Sieg gegen die kanadische Nummer eins Maureen Drake mit 1:0 in Führung, Barbara Schett erhöhte im Anschluss mit einem 3:6,6:2,6:4 gegen Marie-Eve Pelletier auf 2:0. Der Sieger des Länderkampfes spielt 2004 in der Weltgruppe.

Wartusch hatte gegen die schwer fehlerhafte Drake, im WTA Ranking als Nummer 124 zehn Plätze vor der Österreicherin platziert, in einem Match auf extrem schwachen Niveau länger zu tun, als ihr lieb war. "Ich hätte schon lieber 6:3,6:3 gewonnen. Aber wichtig ist, dass wir in Führung gegangen sind", erklärte Wartusch nach dem 2:01-Stunden-Match. Dass die Partie nicht sehr anschaulich war, wollte sie nicht leugnen. "Teilweise war das schon Not gegen Elend, das gebe ich offen und ehrlich zu. Aber ich habe mich überwunden und wieder rausgezogen", so die Tirolerin. Zu Beginn der Partie sei sie nicht nervös gewesen. "Das ist erst gekommen, als ich 6:3,5:3 geführt habe. Da habe ich mich schon im Ziel gesehen und bin zu passiv geworden."

Drei-Satz-Partien

Wartusch machte im ersten Satz entscheidende Breaks zum 3:1 und 5:1, ehe sie nach dem Rebreak zum 6:3 ausservierte. Im zweiten vergab die 24-Jährige beim Stand von 6:5 einen Matchball und verlor das Tiebreak mit 3:7. Im dritten Durchgang, der mit drei Serviceverlusten begann, ließ sie sich bei 1:2-Rückstand am rechten Oberschenkel behandeln, danach machte die kanadische Nummer eins kein Game mehr. "Das Positive ist, dass ich, auch wenn ich nicht gut Tennis spiele, gewinnen kann", so Wartusch.

Schett musste gegen die 21-jährige Pelletier, Nummer 143 der Welt, ebenfalls über drei Sätze gehen und verwandelte nach 1:52 Stunden den dritten Matchball. "Ich habe mir schon gedacht, dass es glatter ausgeht. Ich war überrascht, wie sie teilweise gespielt hat", meinte Schett, die die Grippe überstanden hat, aber noch nicht hundertprozentig fit ist. "Ich habe gemerkt, dass mir das Training fehlt, die Sicherheit ist mir teilweise abgegangen. Ich habe mich auf dem Platz von Beginn an nicht wohl gefühlt."

Vom ersten Match hat sie sich wegen der Hitze nur ein paar Games angeschaut, Drake müsste für die Nummer 54 der Welt am Sonntag aber normalerweise leichte Beute sein. "Drake ist zu schlagen, Patricia hat es gezeigt. Aber für mich ist gar nichts leicht momentan. Am Sonntag habe ich auf jeden Fall die bessere Ausgangsposition, ich gehe mit einem 2:0 auf den Platz."

Erleichterung

Österreichs Fed-Cup-Kapitän Alfred Tesar war die Erleichterung anzumerken: "Wir führen wie erwartet mit 2:0, aber mit Bauchweh halt. Es gab im Vorfeld einige Unbekannte. Die Kanadierinnen, von denen wir wenig wussten, und die Form von Babsi Schett. Die Wahrheit liegt halt auf dem Platz. Ich glaube, dass Babsi am Sonntag auf 3:0 stellt."

Am Sonntag beginnt um 12:00 Uhr Schett im Duell der Nummer-eins-Spielerinnen gegen Drake, im Anschluss trifft laut Programm Wartusch auf Pelletier. Für das abschließende Doppel wurden Sybille Bammer/Evelyn Fauth sowie Sonya Jeyaseelan/Vanessa Webb nominiert.


Singles
1M beat Marie-Eve Pelletier 3-6 6-2 6-4
2M beat Maureen Drake 7-5 2-6 6-1
Austria win 4-1


Photos

Fed Cup 2003 gallery

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Babsi Schett gewinnt drittes Spiel gegen Drake

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