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Für Barbara Schett endete ihr erstes Match bei den US Open 2004 mit einer
Niederlage und einem zertrümmerten Schläger. Die 28-jährige Tirolerin, die
möglicherweise zum letzten Mal in Flushing Meadows spielte, musste sich
überraschend der erst 17-jährigen Russin Anna Schakwetadse in drei Sätzen
geschlagen geben. Trotz einer 6:1,2:0-Führung unterlag die Nummer 80 der Welt
der Nummer 175 noch mit 6:1,4:6,2:6. Nach Ende des Spiels zerstörte die
frustrierte Schett ihren Schläger.
Vor fünf Jahren hatte Schett mit dem Einzug ins Viertelfinale bei den US Open
ihren größten Major-Erfolg gefeiert und danach auch mit Platz sieben ihr
bisher bestes Ranking erreicht. 2004 sieht es ganz nach dem baldigen
Karriere-Ende aus. "Es war ein Schett-Klassiker. 6:1,2:0 vorne, dann im
dritten Satz 2:0, 0:30 voran und dann werde ich wieder grundlos nervös und
negativ", haderte Schett nach ihrer enttäuschenden Leistung mit sich.
Schett hätte gegen die unerfahrene Schakwetadse, die erst ihr zweites Match
auf der WTA-Tour bzw. ihr erstes bei einem Grand-Slam-Turnier bestritt,
eigentlich in zwei Sätzen gewinnen können, ja müssen. Doch urplötzlich riss
wieder ein Mal der Faden bei der Innsbruckerin. "Ich krieg es einfach im Kopf
nicht hin. Es ist schade, weil die Schläge habe ich ja drauf. Es ist nur die
Birne."
Österreichs einzige Top-100-Spielerin stufte die Chancen als "relativ gering"
ein, dass sie als Spielerin noch ein Mal nach New York zurück kehren wird. "Momentan
schauts schlecht aus. Ich werde mich in Linz entscheiden, ob ich noch ein Jahr
oder ein halbes dran hänge."
Schett bleibt im "Big Apple", spielt noch mit Patty Schnyder im Doppel und
eventuell auch mit Julian Knowle im Mixed. Danach sind die Turniere auf Bali,
in Hassel, Filderstadt und Taschkent geplant. Auch beim Generali Ladies in
Linz im Oktoer tritt sie an und dort entscheidet sie eben über ihre weitere
Zukunft. Im November spielt Schett noch im Fed-Cup-Halbfinale und auf jeden
Fall im Jänner 2005 noch bei den Australian Open. Es könnte ihr letztes
Turnier sein.
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