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Barbara Schett setzte sich nach Kampf mit 6:3,1:6,6:2 gegen die Australierin
Tiffany Welford durch.
Schwerer zu kämpfen bei ihrem Dreisatzerfolg über Welford (WTA-280) hatte Schett,
die alles andere als gut vorbereitet zu ihrem letzten Turnier gereist ist. Die
Tirolerin stellte ihrer Gegnerin, die dank Wild Card im Hauptbewerb mit dabei
ist, kein gutes Zeugnis aus. "Wenn ich gegen jemanden verliere, der in letzter
Zeit kaum trainiert hat, muss ich mir schon Gedanken darüber machen. Das sollte
ihr vielleicht jemand sagen", ging die 28-Jährige mit der 19-Jährigen hart ins
Gericht. Schetts Motivation war trotz Knöchelverletzung groß: "Ich wollte nicht
gegen eine Nummer 300 verlieren."
Die nächste Gegnerin der Nummer 97 der Welt ist die Slowakin Hantuchova. Die
Hopman-Cup-Siegerin setzte sich gegen die Japanerin Akiko Morigami mit 6:4,7:5
durch. Ihre Siegchancen im wahrscheinlich letzten Einzel-Spiel ihrer Karriere
schätzt Schett als "gering" ein. Weil die Innsbruckerin alle sechs bisherigen
Duelle gegen Hantuchova verloren hat und die Nummer 31 der Weltranglisten "sicher
zwei- bis drei Mal besser als Welford spielt". Besonders "das schnelle und lange
Spiel von Hantuchova" bereitet der angeschlagenen Österreicherin Probleme. "Aber
ich habe nichts zu verlieren", weiß Schett.
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