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Barbara Schett setzt Siegeszug in Montreal fort
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Barbara Schett hat beim mit 1,224 Millionen Dollar dotierten Tier-I-Turnier in Montreal aus der Krise gefunden.

Nächste Schett-Gegnerin ist die Slowakin Hantuchova

Die 26-jährige Tirolerin bezwang überraschend die als Nummer vier gesetzte Belgierin Kim Clijsters mit 6:4,6:4 und qualifizierte sich damit bereits für das Viertelfinale, in dem sie auf die als Nummer acht gereihte Slowakin Daniela Hantuchova trifft.

Es ist nach Hamburg, Wien und Brüssel das heuer vierte Viertelfinale für Schett.

Die Tirolerin durfte sich nach der gelungenen Revanche an der zuletzt so starken Chanda Rubin nun sogar über den ersten Sieg über eine Top-Ten-Spielerin seit dem Sensationssieg gegen Venus Williams in Paris im Vorjahr freuen.

Nach Rubin nun auch Clijsters auf Schetts Abschussliste

Auch Rubin war mit dem Titelgewinn in Los Angeles zuletzt auf den 15. Platz vorgerückt und mit Clijsters hat Schett nun sogar die Nummer sieben der Welt auf der Abschussliste.

Die auf Platz 35 zurückgefallene Schett hatte heuer ja eine bisher eher durchwachsene Saison und war nach dem Zweitrunden-Out in Paris erstmals nach langer Zeit aus den Top 30 gefallen.

Gegen Clijsters hatte sie die beiden vorangegangenen in New Haven (2000) und heuer im Hamburg-Viertelfinale (4:6,2:6) verloren, im dritten Aufeinandertreffen behielt sie allerdings die Oberhand.

 

Schett in beiden Sätzen jeweils in Führung

Zwar musste Österreichs Nummer eins im ersten Satz bei einer 5:3-Führung ein Rebreak zum 5:4 hinnehmen, doch ein weiteres Break brachte ihr den Satzgewinn.

Im zweiten Durchgang ging es bis zum 5:4 für Schett mit dem Aufschlag, im entscheidenden Moment gelang der Innsbruckerin das Break zum Sieg.

Für Babsi ist es überhaupt das erste Turnier mit drei Siegen in Folge seit den US Open im Vorjahr. Zehn Tage vor Beginn der diesjährigen US Open bedeutet das natürlich eine ordentlichen Schub in Sachen Selbstvertrauen.

Negative Bilanz gegen Hantuchova

Will Schett nun auch gegen Hantuchova reüssieren, dann muss sie - wie im Fall Clijsters - ihr bisheriges Abschneiden gegen die Slowakin außer Acht lassen.

Auch gegen die 19-jährige Wimbledon-Viertelfinalistin hat Schett eine 0:2-Bilanz: Jeweils auf Hardcourt verlor Schett im Vorjahr in Zürich (1:6,6:7) und heuer in Indian Wells (7:5,3:6,1:6).

Nur eine Draufgabe

Dennoch blickt die Innsbruckerin dem Duell nach dem Sieg über Clijsters optimistisch entgegen.

"Das Gute ist, dass sie gewinnen muss. Sie schlägt sehr gut auf und nimmt die Bälle sehr früh. Für mich ist das nur eine Draufgabe."


Singles
1R beat Marissa Irvin 1-6 6-3 6-4
2R beat Chanda Rubin 6-4 6-4
3R beat Kim Clijsters 6-4 6-4

QF lost Daniela Hantuchova 3-6 3-6

Doubles with Kournikova
1R lost Fujiwara/Sugiyama 6-1 4-6 4-6

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