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Barbara Schett hat sich mit einiger Mühe, aber doch für das
Achtelfinal-Duell mit Barbara Schwartz qualifiziert.
Die 26-jährige Tirolerin rang im rein-österreichischen Duell die Steirerin
Evelyn Fauth nach 1:34 Stunden mit 6:3,2:6,6:2 nieder und bot dabei keine überzeugende
Leistung.
Schett muss sich gegen Schwartz steigern
Für das erste Duell mit Österreichs Fed-Cup-Heldin wird sie sich aber sicher
steigern müssen.
"Ich bin überhaupt nicht zufrieden, wie ich derzeit spiele", meinte
Schett, der es im Training laut eigenen Aussagen viel besser geht. "Im
Training bin ich locker, doch am Platz bin ich es nicht. Ich spiele einfach
einen Senf."
Gegen Fauth habe sie trotz des Satzausgleiches dennoch nicht die Angst gehabt,
das Match noch zu verlieren. Sie hat dann ihr Spiel vorwiegend über die ihrer
Meinung nach schwächere Rückhand von Fauth aufgebaut.
Rückfall im Ranking stört Schett
Schetts Rückfall im Ranking stört die blonde Tirolerin schon einigermaßen.
"Ich will zu viel. Ich will jedem und mir beweisen, dass ich dort nicht
hingehöre", meint Schett, die nach Paris, wo sie viele Punkte zu
verteidigen hatte, auch in Wien einigen Druck verspürt.
"Natürlich
kann ich hier nur verlieren", meinte die Vorjahrs- Viertelfinalistin. Im
ersten Duell auf der WTA-Tour gegen Babsi Schwartz werde sie sich auf jeden Fall
steigern müssen.
Für Fauth ist das Turnier hingegen vorbei, sie sah die Niederlage schon ein
bisschen mit einem weinenden Auge.
"Gegen eine Schett darf man schon
verlieren"
"Gegen eine Schett darf man schon
verlieren, aber die Chancen waren da. Ich bin mit einem ganz komischen Gefühl
auf den Platz gegangen: Ich wusste nicht, ob ich eher brav oder aggressiv
beginnen soll", sagte Fauth, deren Spielstil sie eher zum Laufen zwingt.
"Ich bin einen Marathon gelaufen, sie vielleicht 1,5 km." Was sie sich
von einer Schett abschauen kann? "Die Platzeinteilung. Sie spielt taktisch
geschickt, man kommt sich manchmal vor wie bei einer Squash-Partie."
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