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Schett hat's mit dem Finaleinzug besonders eilig

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Nach nur 39 Minuten durfte Schett unter die Dusche gehen. Die erst wenige Stunden zuvor angereiste Weingärtner war gegen die ÖTV-Blondine ohne den Funken einer Chance.

Umstellungsprobleme für die Deutsche

"Für die Marlene war es sehr schwer. Für diese Höhenlage braucht man Zeit um sich einzustellen, sonst hat man überhaupt kein Gefühl für den Ball und traut sich nix", hatte die 28-jährige Tirolerin richtiggehend Mitleid mit ihrer Gegnerin, die derzeit immerhin die bestplatzierte Deutsche im WTA-Ranking ist.

Den glatten Sieg dem schwachen Auftritt Weingärtners zuzuschreiben, würde allerdings Babsi Schetts Leistung schmälern. Selten sah man die Innsbruckerin so aktiv und konzentriert auf dem Court wie am Donnerstag.

"Fühle mich fit und habe auch ein gutes Gefühl"

"Ich habe in den letzten drei bis vier Wochen hart gearbeitet. Jetzt bin ich fit und habe auch ein gutes Gefühl", ist Schett stolz.

Geholfen hat natürlich auch die Rückkehr von Gerald Mandl. Der Ex-ÖTV-Daviscupper hat wieder das Amt des Touring Coaches übernommen, das er seinerzeit aufgrund familiärer Gründe niederlegte.

Freund hilft Schett wieder ruhiger zu werden

Mit ein Grund für den plötzlichen Form-Aufschwung ist aber wohl auch ihr neuer Beziehungs-Status.

"Seit ich meinen neuen Freund habe bin ich viel ausgeglichener und ruhiger als früher", so Schett. "Er wohnt zum Glück in München und so können wir uns regelmäßig sehen."

Angstgegnerin Schnyder wartet im Endspiel

Will Schett am Freitag im Endspiel gegen ihre langjährige Freundin Patty Schnyder aus der Schweiz ebenfalls den Sieg davontragen, wird sie sich aber wohl trotz allem noch einmal steigern müssen.

"Gegen Patty zu spielen ist immer schwer für mich. Sie liegt mir überhaupt nicht. Gegen Linkshänder habe ich immer Probleme und auch ihre Variationen beim Aufschlag hasse ich. Da ärgere ich mich im Training immer grün und blau wenn ich gegen sie spiele", kennt Schett ihre Gegnerin, gegen die sie die letzten drei Duelle glatt verlor und auch im Head-to-Head mit 4:5 zurückliegt, ganz genau.

Als Siegesprämie winkt übrigens eine mit 48 Diamanten besetzte Armband-Uhr. "Das wäre doch ein nettes Geschenk für meine Mutter", gibt sich Schett großzügig.


Singles
SF beat Marlene Weingartner 6-1 6-2
F lost Patty Schnyder  6-2 2-6 4-10

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St.Anton-Finale: Schnyder schlägt Schett

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