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Schett verliert gegen Titelverteidigerin Pistolesi 1:6 und 2:6
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Österreichs Tennis-Damen sind im Einzel des Wien-Energie-Grand-Prix auf der Hohen Warte in der zweiten Runde nur noch durch Patricia Wartusch vertreten.

Barbara Schett musste sich am Dienstag nach nur 55 Minuten der als Nummer drei gesetzten Titelverteidigerin Anna Pistolesi (ISR) glatt 1:6,2:6 geschlagen geben.

Zuvor hatte Sybille Bammer wie erwartet gegen Janette Husarova (SVK) mit 4:6,1:6 verloren.

"Es hat mir überhaupt nicht getaugt, dass die Bälle hier so hoch abspringen. Dadurch war ich immer eine Spur zu spät. Und Anna hat überhaupt keine Fehler gemacht", lautete die Analyse von Schett nach ihrer neunten Erstrunden-Niederlage in heuer bisher 14 Turnieren.

"Abschied nehmen" schon vor dem ersten Ballwechsel

Das wohl versehentlich eingespielte Lied "Abschied nehmen" von Xavier Naidoo beim Einmarsch der beiden Tennis-Damen wurde für Schett letztlich Wahrheit.

Die Titelverteidigerin aus Israel, gebürtige Weißrussin und als Nummer drei gesetzt, war gegen die 27-jährige Tirolerin Favoritin und zeigte eigentlich nur zu Beginn des zweiten Satzes kleine Unsicherheiten.

Da gelang Schett nach einigen Fehlern Pistolesis das einzige Break, aber danach hatte sie ihr Pulver verschossen, während ihre auf Platz 25 der Welt rangierende Gegnerin wieder zu ihrem enorm sicheren Top-Spin-Spiel zurückfand.

"Angstgegnerin" Pistolesi feiert dritten Sieg im dritten Duell

Fed-Cup-Kapitän Alfred Tesar hätte Schett zu mehr Netzangriffen geraten. "Das habe ich am Anfang auch fünf, sechs Mal gemacht, bin aber immer wieder passiert worden und dadurch eingeschüchtert worden", beteuerte Schett.

Und die von ihr geplanten "Winkel" konnte sie wegen des erwähnten hohen Absprungs nicht spielen. Pistolesi feierte somit ungefährdet ihren dritten Sieg im ebensovielten Duell mit der Innsbruckerin und hat sich den Titel "Angstgegnerin" wohl verdient.

"Sie von der gesamten Auslosung sicher die, gegen die ich am unliebsten gespielt habe", gestand Babsi, die im Doppel noch im Bewerb steht.

Babsi Schetts nächstes Ziel: Wimbledon

Für Schett bedeutet die Niederlage ob des im Vorjahr erreichten Viertelfinales einen Rückschlag im Ranking, ihr droht der neuerliche Fall aus den Top 50.

Ihr nächstes Ziel ist Wimbledon, sie reist nächste Woche zur Vorbereitung vor Ort nach London.


Singles
1R lost Anna Smashnova 1-6 2-6

Doubles with Rita Grande
1R beat Dekmeijere/Medina Garrigues  6-1 6-3
QF beat Ani/Martinez Granados 4-6 6-3 6-3
SF lost Sun/Li 5-7 1-6

Photos

Vienna 2003 gallery

Article

Schett im Doppel mühelos weiter

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